Archive for February, 2009

Der Schnarcheffekt

Thursday, February 26th, 2009 at 21:25

| aktueller song: frittenbude – superschnitzellovesong |

The Sorrow – Origin Of The Storm
Vö: 27. Februar 2009
Label: Drakkar / Sony BMG
Länge: 38:58 min
Hit: -
Punkte: 2/10

The Sorrow - Origin Of The Storm

Der Überfluss ist die Mutter der Langeweile. Sagt man ja so. Und da hat der Volksmund ausnahmsweise sogar einmal Recht, auch wenn viele ähnlich goldene Lebensweisheiten gerne ins Reich der Märchen abgeschoben werden dürfen. The Sorrow kennen sich aber scheinbar mit beidem bestens aus: Weisheiten und Metalmythen. Zudem sind sie in Sachen Langeweile mittlerweile sogar Spitzenreiter – “Origin of the storm” zeigt das von vorne bis hinten sehr eindrucksvoll.

Denn die Langeweile ist in der Tat ganz vorne mit dabei, nämlich bereits beim Cover: Ein Schiff inmitten starken Wellengangs, Blitze und Donner, dunkle Wolken. Gepaart mit dem Metalcore-Unwort der letzten fünf Jahre – Sorrow – und der weltweit abgedroschensten Schnörkelschriftart, wäre es also absolut nicht verwunderlich, würde man schon vor dem Einlegen der CD wegschnarchen. Wegen des äußerst innovativen Artworks wird demnach schon mal keiner zu “Origin of the storm” greifen. Doch es geht ja vorrangig auch um die inneren Werte, die Musik sozusagen.

Aber, um bei den Weisheiten zu bleiben: Seine Familie kann man sich nicht aussuchen. So sind The Sorrow hörbar von Trivium, Killswitch Engage, Lamb Of God oder auch Amon Amarth beeinflusst worden, klingen aber maximal wie die kleinen Enkel, die sich gerade imitierend das Sprechen abschauen. Der Apfel fällt ja bekanntlich nicht weit vom Stamm. Später wollen The Sorrow nämlich auch einmal groß und berühmt werden, deswegen versuchen sie erst gar nicht irgendeinem der dreizehn Lieder eine persönliche Eigenheit beizumischen. Das Bekannte hat sich ja auch erfolgreich bewährt.

Vielmehr geht deswegen ein Klischee fließend in das nächste über: Ob nun das klassische Klavierintro, der schon 76mal gehörte Einstieg in den Opener “Where is the sun?”, überhaupt fast alle unspektakulären Standardriffs oder auch die lustlos runtergesungenen Caliban’schen Refrains von Songs, die so heißen wie Sprüche aus einem Lexikon der peinlichsten Metal-Phrasen – manchmal möchte man sich für soviel Unkreativität fremdschämen. Gut, es ist ja nicht so, dass “Origin of the storm” durch und durch schlecht wäre. Immerhin hat Produzent Toni Meloni der Platte zu einem guten Sound verholfen. Aber: Wie kann man eine Band als Künstler wirklich ernstnehmen, wenn diese einmal das Metalcore-Genre von oben und nach unten durchkopiert, dabei die guten Ansätze ausklammert und am Ende sich auch noch selbst auf nur einem Album 13mal wiederholt? Das ist Überfluss und Überdruss in einem, völlig pur. Der Ursprung der Langeweile.

Tracklist:
01) apnoia
02) where is the sun?
03) my immortal guardian
04) scars
05) eyes of darkness
06) raising the devil
07) anchor in the storm
08) from this day on
09) heaven is no place for us
10) tempestuous
11) collector of tears
12) faceless
13) day of the lord

© written for plattentests

Posted in Platten
by admin

Gewinnspiel: Universal vs. Echo 2009

Sunday, February 22nd, 2009 at 01:14

| aktueller song: war from a harlots mouth – scully |

Gewinnspiel: Universal vs. Echo 2009

Echo 2009

Eigentlich ist die Echo-Verleihung ja absolut keine News mehr wert, aber trotzdem berichtet jeder. Komisch. Vielleicht liegt es daran, dass sich der Initiator, die Deutsche Phono-Akademie, endlich zum wahren Sinn der Veranstaltung bekennt: Es geht nicht um Qualität von Musik, sondern die Ehrung der “erfolgreichsten Künstler und Produzenten des jeweils zurückliegenden Jahres” – sprich die, die den meisten Umsatz erzielt haben. Ein Eingeständnis immerhin.

Wie langweilig, eingeschlafen, künstlerisch wertlos und zeitlich hinterher der Preis mittlerweile ist, auch wenn er nach eigenen Aussagen “zu den weltweit prestigeträchtigsten Auszeichnungen seiner Art” gehört, zeigt sich am Beispiel des Marktführers Universal Music Group. 11 von 27 Preise gingen dabei an 9 verschiedene Künstler von Universal Music. Glückwunsch! Und auch Frank Briegmann, President & CEO von Universal Music Deutschland freut sich riesig: “Natürlich freue ich mich besonders, dass wieder einmal so viele Künstler aus unserem Haus zu den Preisträgern gehören. Wir sehen das als Bestätigung unserer Strategie, die auf eine kontinuierliche Entdeckung neuer Talente und den Ausbau langjähriger Partnerschaften setzt.”

Für Universal Music haben in diesem Jahr gewonnen:

Amy Winehouse
Kategorie Künstlerin International Rock/Pop
Album des Jahres National/International

Rosenstolz
Kategorie Bestes Video National
Ehrenecho für soziales Engagement

Stefanie Heinzmann
Kategorie Künstlerin National Rock/Pop

Ich+Ich
Kategorie Gruppe National Rock/Pop

Kastelruther Spatzen
Kategorie Gruppe Volkstümliche Musik

Die Ärzte
Kategorie Gruppe Rock/Alternative/Heavy Metal

Amy MacDonald
Kategorie Bester Newcomer International

Till Brönner
Kategorie Künstler National/International Erfolgreichste Jazzproduktion

Lionel Richie
Sonderpreis

Quizfrage: Wo sind die “kontinuierlich neu entdeckten Talente”?

Einsendugen werden unbegrenzt angenommen und der Gewinner bekommt ein Package aller Alben eben dieser jungen Universal-Talente.

by admin

Proberaum I/II

Monday, February 16th, 2009 at 19:10

| aktueller song: luomo & apparat – love you all |

War From A Harlots Mouth
(November 2008)

War From A Harlots Mouth

Ab mehr oder weniger gleich ist das Studio für die Aufnahmen des kommenden Albums gebucht, doch War From A Harlots Mouth werkeln im Proberaum auf den letzten Drücker noch eifrig an Songs, Riffs und Abstimmung – hauptsächlich reißen sie aber Zoten! Zwischen Bier und Cola findet sich kurz Zeit einmal nachzufragen, was man also überhaupt im Proberaum so lernt:

Nico (Gesang): Man ist zu fünft im Proberaum, ist kreativ und findet heraus, dass die anderen auf dem gleichen Level sind wie man selbst. Es ist erstaunlich, wie ähnlich man in Bezug auf die Musik tickt. Es ist schön sowas zu entdecken. Wir sitzen im gleichen Boot und rudern nach vorne in dieselbe Richtung.

Daniel (Gitarre): Die eigenen Songs “tight” zu spielen. Oder im Sommer, bei verstärkten Ausdünstungen aller Beteiligten, auch mal mit verringerter Atemfrequenz zu funktionieren. Das hilft gerade live, vor allem unter klimatisch schwierigen Bedingungen immer noch “professionell” auszusehen.

Simon (Gitarre): Da der Sound im Proberaum stets beschissen ist, lernt man das, was man spielen muss, auch unter dürftigen Bedingungen ordentlich zu spielen.

Filip (Bass): Songs auswendig. Außerdem lernt man Kompromisse zu machen und die wichtige Lektion, dass ein wenig Aufräumen immer eine Verbesserung bedeutet.

Paul (Schlagzeug): Dass man als Musiker in einer Band nicht immer seinen Willen durchsetzen kann, sondern allen Ideen und Vorstellungen eine Chance geben muss. Das fällt manchmal schwer, denn Geschmäcker sind bekanntermaßen verschieden, aber es ist unabdingbar, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.

© written for stardust

Posted in Interviews
by admin

Für Dummies: Projektmanagement

Sunday, February 15th, 2009 at 23:28

Geld-Qualitäts-Zeit-Modell:

  1. Wenn gut und schnell, dann nicht billig
  2. Wenn schnell und billig, dann nicht gut
  3. Wenn gut und billig, dann nicht schnell

CC-Funktion / Antworten alle:

Jedes halbwegs moderne Mailprogramm besitzt eine CC-Funktion (Carbon copy), mit der mehrere Empfänger gleichzeit erreicht werden können. Zum Antworten gibt es entsprechend die Funktion “Antworten alle”. Ziemlich hilfreich, wenn man nicht alles 5-mal sagen will.

Betreffs:

Egal ob Briefe, Einladungen, ganz besonders aber bei Mails: Betreffs dürfen sich durchaus auf den Inhalt beziehen, was automatisches Sortieren, Weiterleiten, Einordnen nach Wichtigkeit und vor allem späteres Suchen erheblich vereinfacht.

Briefung-Ergebnis-Modell:

Ganz banal: Je schlechter das Briefing desto schlechter das Ergebnis.

Projektablauf (ideal):

  1. Definition: Analyse von Aufgaben, Problemen und Potentialen. Bestimmen von Zielen, Inhalten, Kosten, Ausmaß und Zeitumfang. Machbarkeit festlegen
  2. Auftrag: Zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer
  3. Planung: Teamorganisation. Aufstellen von Aufgabenplänen, Abläufen, Terminen, Kapazitäten, Kommunikationsmethoden, Kostenplänen. Konzeptionierung eines sinnvollen Risikomanagements
  4. Durchführung / Kontrolle: Durchführung des Projekts bei gleichzeitiger Kontrolle, gegebenenfalls Planungsänderungen und Korrekturmaßnahmen. Controlling und Dokumentation des Projektfortschritts
  5. Abschluss: Reflektion und Präsentation von Auswertungen und Ergebnissen. Unter Umständen: Projektabbruch

Projektablauf (real):

  1. Enthusiastische Begeisterung
  2. Plötzliche Verwirrung
  3. Totale Ernüchterung
  4. Suche nach dem Schuldigen
  5. Bestrafung eines Unschuldigen
  6. Auszeichnung eines völlig Unbeteiligten
Posted in Für Dummies
by admin

Alter und Schönheit

Friday, February 13th, 2009 at 18:42

| aktueller song: larvae – the voice collapse |

Thursday – Common Existence
Vö: 13. Februar 2009
Label: Epitaph / SPV
Länge: 44:58 min
Hit: Beyond The Visible Spectrum
Punkte: 8/10

Thursday - Common Existence

Thursday werden alt. Das kann man an vielen Sachen erkennen: Den nicht mehr ganz so jugendlich aussehenden Promobildern mit Fokus auf tiefen Augenringen, der mittlerweile beachtlichen Veröffentlichungsliste mit einer EP, einer völlig unterbewerteten Split-CD mit Envy, fünf Studioalben sowie dem Klassiker jeder Band, die den Absprung verpasst hat – eine Best-of mit beiliegender DVD. Hinzu kommen: mehr Trennungsgerüchte als ein Jahr einzelne Tage hat, kreative Differenzen mit dem Ex-Majorlabel und mit sich selbst sowie nicht zuletzt der baldige 30. Geburtstag von Sänger Geoff Rickly. Ab dann wird es bekanntlich schwierig, im Haifischbecken der jungen wilden Bands noch so richtig Hardcore sein zu wollen. Im Umkehrschluss jedoch hat das Älterwerden auch seine guten Seiten: Man wird in der Regel genügsamer, anspruchsvoller, umgänglicher und vielleicht sogar zufriedener. All das hört man “Common existence” an.

Vor allem ist es ein guter Querschnitt, der gewissermaßen zwischen jugendlicher Intensität und der früheren Rohheit schwankt, gleichzeitig aber auch in sich wesentlich komplexer, homogener und verspielter wirkt. “Resuscitation of a deadman” und “Last call” erinnern dabei noch am ehesten an ältere Veröffentlichungen. Spätestens aber ab “As he climbed the darkmountain”, das man schon von der erwähnten Envy-Split kennt, zeigt sich die Weiterentwicklung deutlich: zurück zum Geschrei und hin zum gedankenversunkenen Ende. Überhaupt ist “Common existence” auf kompletter Länge erfreulich agil und abwechslungsreich. Manche werden daher behaupten, die Band sei jetzt endlich auf dem Zenit ihrer Karriere und das hier wäre die eigentliche Best-of. Besonders “Beyond the visible spectrum”, das balladenhafte “Time’s arrwow” und das postrockige “Circuits of fever” unterstreichen solche Gedanken. Von wegen altgewordene Emo-Band!

Erstaunlich ist allerdings nicht nur, wie konsequent Thursday ihre Entwicklung fortführen, sondern auch, wie selbstverständlich sie dies tun. Als sei es völlig normal, zu einem Zeitpunkt noch einmal derart aufzublühen, an dem viele die Band schon abgeschrieben haben. Je länger das Album dauert, desto mehr tasten sich Thursday an andere, neue Ufer heran. So könnte ein Song wie “Love has led us astray” auch gut und gerne von fortgeschrittenen Träumern wie The Appleseed Cast stammen. Und doch schließt sich im finalen “You were the cancer”, an dessen Ende auch noch einmal geschrien werden darf, der Kreis zum Anfang. Verweichlichung kann der Band also niemand vorwerfen. Nur die üblichen Pogo-Hits darf man vermissen. Aber aus dem Alter sind Thursday ja mittlerweile raus.

Tracklist:
01) resuscitation of a deadman
02) last call
03) as he climbed the darkmountain
04) friends in the armed forces
05) beyond the visible spectrum
06) time’s arrow
07) unintended long term effects
08) circuits of fever
09) subway funeral
10) love has led us astray
11) you were the cancer

© written for plattentests

Posted in Platten
by admin

Schweizer Vorbild

Tuesday, February 10th, 2009 at 04:26

| aktueller song: gifts from enola – behind curtains closing |

Toboggan – E Brutal
Vö: 13. Februar 2009
Label: Sinnbus / Al!ve
Länge: 40:55 min
Hit: Fields
Punkte: 5/10

Toboggan - E Brutal

Die Schweiz war ja schon immer unser Vorbild: Das fängt bei der Friedseeligkeit an und hört bei leckerer Schokolade auf. An alles andere dazwischen reichen wir auch nur schwer heran. Kurios ist nun, dass die Schweiz uns und dem Rest der Welt sogar in Sachen Musik etwas vormachen will. Und das nicht mit Volksliedern oder Après-Ski-Hits, sondern dem was aus dem Sumpf der Millionen Postrock-Bands hätte entspringen sollen: Die Tendenz hin zu mehr Mathematik, aber auch mehr Melodie. Hektischer, aber als wirklicher Song auch greifbarer. Und mit vereinzeltem Gesang. Sowas, wofür die jungen Ter Haar in Deutschland schon als Vorbild gelten. Doch die scheinen in ihren neuen Labelkollegen Toboggan einen Meister gefunden zu haben, schließlich gibt es die Band auch schon weit über zehn Jahre. Aktuell zwar nicht unbedingt um Längen besser, aber weitaus weniger wild-wuselig und unterm Strich auch weniger anstrengend. Wer hat’s also erfunden? Die Schweizer!

Tracklist:
01) play, play
02) mission
03) fields mp3
04) clear day
05) it’s about waiting
06) stare
07) fire walk with me
08) ghostly
09) we were so unsatisfied
10) the office

© written for spoonfork

Posted in Platten
by admin

Für Schwiegermutter

Monday, February 9th, 2009 at 04:04

| aktueller song: finn. – julius caesar |

Matt Duke – Kingdom Underground
Vö: 27. Februar 2009
Label: Ada Global / Rough Trade
Länge: 38:20 min
Hit: 30 Some Days
Punkte: 5/10

Matt Duke - Kingdom Underground

Es ist schon etwas furchteinflößend: Das Cover. Nichts gegen Matt Duke, aber das Foto auf der Vorderseite hat schon etwas Skurriles, auch wenn es nicht einmal eins dieser Schnappschussfotos auf irgendeiner schlechten Party ist. Stattdessen sieht der Blick eher aus wie eine Mischung aus Verwunderung und Fragwürdigkeit, hat aber auch etwas naiv Überraschtes. So ein Schwiegersohn-Bild. Das wiederum würde dann auch auf das Album “Kingdom Underground” zutreffen: Ein Platte, die genau niemanden wehtut und haarknapp an großer Popschnulze vorbeistreift, dank einiger wirklich prägnanter Melodiebögen allerdings auch niemanden peinlich sein muss. Bestes Beispiel hierfür ist der Song “30 Some Days”, der leichte Einflüsse aus Indie und Singer-Songwriter aufweist, und wirklich positiv überrascht. Etwas verwunderlich zwar, aber der zukünftigen Schwiegermutter gefällt er auch. Kann also nicht schaden.

Tracklist:
01) father, the son and the harlot’s ghost
02) sex and reruns
03) 30 some days
04) i’ve got atrophy on the brain
05) rabbit
06) opossum
07) happy hooligan
08) rose
09) walk it off
10) spilt milk

© written for spoonfork

Posted in Platten
by admin

Musikdesign

Tuesday, February 3rd, 2009 at 04:20

| aktueller song: matt duke – i’ve got atrophy on the brain |

Klez.E – Vom Feuer der Gaben
Vö: 30. Januar 2009
Label: Loob / Vertigo / Universal
Länge: 52:13 min
Hit: Wir Ziehen Die Zeit
Punkte: 7/10

Klez.E - Vom Feuer der Gaben

Da beißt sich die Katze in den Schwanz: Es geht um die Verbindung von Kunst und Musik, um die Entstehung einer gemeinsamen dritten Ebene, die einen neuen Rahmen und einen neuen Kontext schafft. So soll “Vom Feuer der Gaben” klingen und auch aussehen. Laut dem Pressetext zumindest. Ersteres macht es unter Umständen auch, denn allein die Instrumentariumliste ist ellenlang. Soll heißen: Das Album klingt wirklich vielfältig, zieht wie gewohnt Bögen von Pop, über Indie hin zu moderner Klassik. Große Emotionen sind dabei inklusive, ein zu vordergründiger Gesang aber auch. Allerdings ist die Geschichte mit dem Aussehen so eine Sache: Künstler wie Daniel Lange, Mario Wagner oder Jan Kruse, die je einen Song illustriert haben, lesen sich zwar in der Liste verdammt gut – nur sieht man die Bilder in der Vorabversion nicht. Echt doof. Punktabzug – für das Label.

Tracklist:
01) wir ziehen die zeit
02) der saal
03) die große einfachheit
04) madonna
05) hier, wo du strahlst
06) der garten
07) vom feuer der gaben
08) im raum mit toten
09) in gold
10) am grund der tiefgrünen see
11) der welt ein ort
12) gebet für mehr

© written for spoonfork

Posted in Platten
by admin