Biene Maja
| aktueller song: between the buried and me – all bodies |
Julith Krishun – Julith Krishun
Vö: 10. April 2008
Label: Altin Village / Mine / Shark Men
Länge: 28:29 min
Hit: Splintered Myself
Punkte: 6/10
Julith Krishun haben Hummeln im Arsch, so viel steht zumindest fest. Schlecht ist das keinesfalls, wurden doch sogar schon beim Zeichnen des Artworks viel zu viele Buntstifte verschlissen, viele Menschen aufgespießt und viele Augen visuell gefickt. Das ist anders, das ist gut! Aber irgendwie wird man den Gedanken nicht los, Julith Krishun hätten auch sonst einen erhöhten Mitteilungsbedarf, der sich eben nicht nur in der Discographie durch unzählbar viele Tapes, Demos, Splits und EPs wiederspiegelt, sondern eben auch konsequent die erste selbstbetitelte CD durchkreuzt – positiv wie negativ. Einerseits gibt es ordentlich chaotisch aufs Fressbrett, denn die Dresdner wissen durchaus, wie man dem Hörer kernigen Hardcore, Screamo, aber auch Rock, gepaart mit einer Menge stressiger Überforderung, vor den Latz knallen kann. Zann, The Number Twelve Looks Like You oder auch Officer Jones And His Patrol Car Problems lass grüßen. Andererseits fehlt jedoch die Struktur, die ein Album durchaus von einer Split-CD unterscheidet. Und auch wenn eine Spielzeit von 30 Minuten nicht ausufernd ist, so verpufft der Sturm in der zweiten Hälfte. Dafür gibt es dann aber noch “Splintered Myself”, da brummt die dicke Hummel nochmal so richtig.
Tracklist:
01) never touch the freezing cold
02) thecureeruceht
03) requiem for a dream
04) take me home
05) i sell myself
06) phoenix circles
07) nosferatu in love
08) keep breathing today
09) splintered myself
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