Archive for December, 2007

Im Würgegriff

Saturday, December 22nd, 2007 at 15:09

| aktueller song: god is an astronaut – fragile |

Sevendust – Alpha
Vö: 21. Dezember 2007
Label: ADA Global / Rough Trade
Länge: 58:30 min
Hit: Burn
Punkte: 5/10

Sevendust - Alpha

Dass diese ganzen New-Metal-Überbleibsel auch nie wissen, wann endlich einmal Schluss ist! Und wann es angebracht wäre, ganz einfach mal nichts mehr zu machen. Sevendust halten davon scheinbar tatsächlich nichts, trotzdem ist der Brechfaktor wieder recht niedrig ausgefallen. Nicht wenige hätten ihnen zwar nach dem letzten Album “Next” jetzt die Vollblamage gegönnt, doch diese konnte noch einmal abgewendet werden. Großteils geht das auf die Kappe von Sänger Lajon Witherspoon. Oder besser gesagt seiner Stimme. Denn genau die ist es, die Sevendust wie immer aus der Masse herausstechen lassen hat. Irgendwie hat sie ja so ein bisschen was vom äußerlich rauen, aber ansonsten stets lieben Onkel.

Trotzdem steht das Projekt “Alpha” zu Beginn noch auf wackeligen Beinen, und die Durchschnittlichkeit eines Openers vom Schlage “Deathstar” bietet da bei weitem kein solides Fundament. Zu lose die Gitarren, zu dünn die Mischung eben jener Stimme des Frontmannes und zu klebrig das ganze Lied an sich. Der moderne alternative Metal feiert also keine Auferstehung. Gerade die erste “Alpha”-Hälfte könnte auch genauso gut aus B-Seiten des letzten Studioalbums “Next” bestehen, dem ja auch schon so manch eingeschlafener Fuß nachgesagt wurde. Nicht zu unrecht übrigens.

Doch dann scheinen Sevendust plötzlich vom Blitz getroffen worden zu sein! Anders kann man sich zumindest diesen Gedankeneinschlag nicht plausibel erklären. Aus völlig heiterem Himmel kommt in “Confessions of hatred” das durch, was damals innovativ war und auch das Album aus dem bisherigen Tief reißt – das Hitpotential, das erstmalig gute Vermischen zwischen Eingängigkeit der Melodie und den folgenden härteren Parts, inklusive ordentlich Geknatter. “Aggression” hält das Niveau und bildet eine gute Einleitung zum mit Abstand längsten, markantesten und besten Song des Albums: “Burn”. In der zweiten Halbzeit lodern Sevendust noch einmal richtig auf, Lajon Witherspoon beweist, dass er eine Platte allein aus der Belanglosigkeit retten kann und dass die Band durchaus noch zu den paar überlebenden Alphatierchen des Genres gehört. Ohne Hängen und Würgen.

Tracklist:
01) deathstar
02) clueless
03) driven
04) feed
05) suffer
06) beg to differ
07) under
08) story of your life
09) confessions of hatred
10) aggression
11) burn
12) alpha
13) the rim
14) abuse me

© written for plattentests

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Lieblingsempire 2008

Sunday, December 16th, 2007 at 17:41

| aktueller song: sevendust – feed |

Lieblingsempire Kalender 2008

[mygal=lieblingsempire01]

Es wird wohl zur Regelmäßigkeit werden, dass wir unter dem Banner unseres Lieblingsempire Jahr für Jahr einen streng limitierten Printkalender veröffentlichen. Nach dem letztjährigen Thema “London”, wird es 2008 um das Jahr selbst gehen – 12 erstklassige Designer aus 5 Nationen illustrieren je einen Monat und lassen damit den Kalender vielfältig erscheinen wie solch ein Jahr selbst.

besonderer Dank gilt dabei folgenden Künstlern:
Januar: ekiem™ (France)
Februar: Benjamin Bingus (United Kingdom)
März: Matt Lee (United Kingdom)
April: Ken Garduno (United States Of America)
Mai: Mr. Kern (France)
Juni: Yves Saliou / Venom (France)
Juli: Sket One (United States Of America)
August: Naoshi (Japan)
September: Kev Munday / Under The Hat (United Kingdom)
Oktober: Stefan Weyer / Buntspecht (Germany)
November: Kheira Linder / Meedchen (Germany)
Dezember: Jonathan Rodriguez (United States Of America)

* lieblingsempire

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Jahrespoll 2007

Saturday, December 15th, 2007 at 14:51

| aktueller song: burst – where the wave broke |

10 Alben des Jahres
01) The End – Elementary
02) The Ocean – Precambrian
03) The Chariot – The Fiancée
04) Poison The Well – Versions
05) Long Distance Calling – Satellite Bay
06) Devil Sold His Soul – A Fragile Hope
07) Siva. – The Story Is Complete, But I Think We’ve Lost The Book
08) Arsonists Get All The Girls – The Game Of Life
09) A Whisper In The Noise – Dry Land
10) Between The Buried And Me – Colors

10 Songs des Jahres
01) Bodi Bill – Very Small
02) Kehlvin – Albatross
03) Dúné – Go Go Valentina
04) Architect – The Awakening
05) Cassius – Homeauxthug
06) Dustin Kensrue – Please Come Home
07) Polarkreis 18 – Look
08) Tephra – In The Valley
09) Ephel Duath – Hole VI
10) Dälek – Abandoned Language

Schlechtestes Album des Jahres
Gas – Neue Zeit

Enttäuschung des Jahres
Oceansize – Frames

Überraschung des Jahres
Bodi Bill – No More Wars

Artwork des Jahres
Efterklang – Parades

Band des Jahres
Bodi Bill

Solokünstler des Jahres
Ólafur Arnalds

Newcomer des Jahres
War From A Harlots Mouth

Hype des Jahres
Interpol

Liveband des Jahres
Envy

Wiederentdecktes Album des Jahres
Laura – Mapping Your Dreams (2005)

Wiederentdeckter Song des Jahres
Jeniferever – From Across The Sea (2006)

Videoclip des Jahres
Laura – I Hope

Film des Jahres
Persepolis

Spruch des Jahres
“Ey Typ!” von Unbekannt (verdammt!)

* jahrespoll 2006
* jahrespoll 2005

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Real 2.0

Friday, December 14th, 2007 at 17:34

| aktueller song: misery speaks – catalogue of carnage |

Jonathan Rodriguez - The Nature Of Snowmen

Web 2.0, das Thema ist überholt. Es ist schon längst nicht mehr das höchste der Gefühle, Bilder in Communities hochzuladen und zu warten, bis irgendwer „awesome“ darunter schreibt. Kunst muss direkter werden, kommunikativer und spürbarer. Und kollektiver – der Kerngedanke des neuen Internetbooms. Bloß eben noch in real bitte. So sprießen die Projekte an vielen Ecken aus dem Boden und ihre Macher werden dabei immer jünger. Und irgendwie auch erschreckend „normal“. Calin Kruse studiert im sechsten Semester Kommunikationsdesign in Tier, hat aber mittlerweile schon zwei Ausgaben seines Magazins „Die Nacht“ herausgebracht: Texte, Interviews, internationale Künstler, stilvolle Fotografien und begeistertes Medienecho. Alles in Eigenregie wohlgemerkt. Auch das Projektkollektiv Lieblingsempire verbindet via Internet Künstler und Kulturinteressierte weltweit und setzt gemeinsam ausgearbeitete Ideen anfassbar um. Aktuell gestalteten zwölf internationale Designer gemeinsam einen Printkalender für 2008, der ebenso vielseitig ist wie solch ein Jahr an sich. Völlig freie Hand lässt einem das Konzept der Whitegallery: Eine Tour komplett farbloser Gegenstände und Wände, die nur darauf warten von den bereitstehenden Spraydosen und Stiften zu einem großen Gesamtkunstwerk umfunktioniert zu werden. Kunst organisiert über das Web 2.0, hineingebracht in die Wirklichkeit von Menschen wie Hinz und Kunz. Awesome.

* lieblingsempire
* dienacht magazine
* white gallery

© written for soldout, photo by jonathan rodriguez

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Mittagsschmaus

Sunday, December 9th, 2007 at 09:47

| aktueller song: circle takes the square – kill the switch |

Mulberry Street
Vö: 10. Oktober 2007 (DVD)
Verleih: Ascot Elite
Genre: Horror | USA 2006
Länge: 81 min
Regie: Jim Mickle
Drehbuch: Nick Damici
Musik: Andreas Kapsalis
Kamera: Ryan Samul
Schnitt: Jim Mickle
Darsteller: u.a. Nick Damici, Kim Blair, Ron Brice, Javier Picayo, Mitchell Riggs
Punkte: 4/10

Mulberry Street

Horror kann so einfach sein. Ratten sind ja ohnehin schon die Tiere, vor denen sich die meisten Menschen ekeln, also dürften allein deswegen schon einige Schockeffekte ihre Wirkung zeigen. Und um noch eine Portion drauf zu schippen und die Exklusivität eines FSK 18 Films zu wahren, lässt Regisseur Jim Mickle ganz einfach gewöhnliche Menschen mutieren und nach und nach zu Ratten verkommen. „Gejagt, gebissen, infiziert!“, wie es so schön auf der Verpackung heißt. Um mehr geht es letztendlich eigentlich nicht, außer dass selbstverständlich eine kleine Gruppe versucht dieser Seuche zu entkommen. Vergeblich natürlich. Eigentlich kein großes Ereignis, zu dem man trotz inszenierter Ekelkeit getrost eine Pizza essen kann, zumal sich auch für Weichgewaschene die Szenen des Augenzuhaltens in Grenzen halten dürften. Was dann allerdings doch einen gewissen Reiz entfacht, ist die Dynamik der Kameraführung, die immerhin ein paar gute Einstellungen parat hat. Da können sogar ein paar Zombies noch ganz ansehnlich aussehen.

© written for soldout

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Lebensfreude

Sunday, December 9th, 2007 at 09:39

| aktueller song: the ocean – killing the flies |

Vitus
Vö: 16. November 2007 (DVD)
Verleih: Schwarz-Weiss
Genre: Drama | CH 2005
Länge: 122 min
Regie: Fredi M. Murer
Drehbuch: Peter Luisi, Fredi M. Murer, Lukas B. Suter
Musik: Mario Beretta
Kamera: Pio Corradi
Schnitt: Myriam Flury
Darsteller: u.a. Bruno Ganz, Fabrizio Borsani, Teo Gheorghiu, Urs Jucker, Julika Jenkins
Punkte: 7/10

Vitus

“Denn ich liebe dieses Leben / ich liebe den Moment, in dem man fällt.”, sang einst die Band Juli und wurde dafür als Kitsch abgestempelt. Hoffentlich geht es Fredi M. Murer mit „Vitus“ nicht ähnlich, denn eigentlich haben beide Recht. Der Film um den hochbegabten Jungen Vitus (Teo Gheorghiu) ist ein modernes Märchen, in dem es um die Karriereprobleme eines Wunderkindes und seiner Eltern geht, um Aktiengeschäfte und Firmenübernahmen. Aber all das spielt eigentlich gar keine Rolle. Umso wichtiger ist die Erkenntnis, dass es um viel mehr geht, um Tiefgründigeres. Talent und Erfolg sind bei weitem nicht alles, das lernen Vitus und vor allem seine Eltern schnell spüren. Charmant unterschwellig erzählt „Vitus“ vielmehr ein Gleichnis an das Genießen seiner Kindheit, das Träumen, den Wunsch zu fliegen, vielmehr sogar das Begehren nach Selbstverwirklichung. Auch wenn es danach klingt, Kitsch spielt dabei keine Rolle, dafür aber umso mehr eine poetische Hommage ans freie Atmen. Denn wir lieben dieses Leben.

© written for soldout

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Western TDI

Saturday, December 8th, 2007 at 00:32

| aktueller song: the ocean – austerity |

Todeszug nach Yuma (3:10 to Yuma)
Vö: 13. Dezember 2007
Verleih: Sony Pictures
Genre: Western | USA 2007
Länge: 122 min
Regie: James Mangold
Drehbuch: Halsted Welles, Michael Brandt, Derek Haas
Musik: Marco Beltrami
Kamera: Phedon Papamichael
Schnitt: Michael McCusker
Darsteller: u.a. Russell Crowe, Christian Bale, Logan Lerman, Ben Foster, Peter Fonda
Punkte: 7/10

Todeszug nach Yuma

Aus Alt mach Neu. Hat man oft gesehen, hat aber auch selten wirklich funktioniert. James Mangold versucht nun „3:10 to Yuma“ aus dem Jahre 1957 noch einmal aufzupolieren. Im Grunde ist aber es aber sogar eine Aufbohrung, etwa wie Autotuning, ein Western mit Sportauspuff sozusagen. Und die Kiste kommt sogar noch durch den Tüv, was vor allem daran liegt, dass der Grundgedanke der Westernfabel erhalten bleibt, dieser aber zeitgemäß in Szene gesetzt wird. So gibt es mit Dan Evans (Christian Bale) selbstverständlich den braven Rancher, der seine Familie beschützen will, Russel Crowe ist der charismatische Bandit Ben Wade und Charlie Prince (Ben Foster) der wahre Mistkerl. Alle vorhanden also. Spannend wird es als Evans bei einem Überfall der Bande als Zeuge beteiligt ist, diese dann mit schnappt und den Boss Wade zum Todeszug eskortieren soll. Rache, offene Rechnungen, die Zeit, sein Gerechtigkeitssinn und sein Holzbein sind dabei im Weg, aber die Fabel mit Gut und Böse muss ja aufgehen. Solider Stempel drunter. Peng, peng!

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Schafsmensch

Friday, December 7th, 2007 at 09:34

| aktueller song: tegan & sara – the con |

Black Sheep
Vö: 22. November 2007 (DVD)
Verleih: Ascot Elite
Genre: Horror/Komödie | NZ 2006
Länge: 83 min
Regie: Jonathan King
Drehbuch: Jonathan King
Musik: Victoria Kelly
Kamera: Richard Bluck
Schnitt: Chris Plummer
Darsteller: u.a. Nathan Meister, Danielle Mason, Peter Feeney, Tammy Davis
Punkte: 6/10

Black Sheep

„Es gibt 40 Millionen Schafe in Neuseeland und sie haben die Schnauze voll“ steht auf der DVD-Box geschrieben. Kaum vorstellbar, sind doch die Wollviecher die knuddeligsten Tiere überhaupt. Hier wohl aber nicht, vor allem nicht wenn die Kapitel schon „Geschlachtetes Schaf“, „Genmanipuliertes Killerschaf“, „Bisswunden“ oder „Das große Fressen“ heißen. Guten Appetit schon einmal, „Black Sheep“ läuft nämlich definitiv etwas verquer ab. Regisseur Jonathan King sieht die Welt wohl aus anderen Augen: aus wirtschaftlichen Gründen werden Schafe ordentlich chemisch aufgespritzt, mutieren dann aber so, dass sie statt Gras lieber mit Genuss menschliche Eingeweide verzehren. Die Norm ist das wohl nicht. Das mag sicherlich erst einmal witzig klingen, ist es am Ende aber sogar, auch wenn die Machart alles andere als trashig ist. Abgesehen von ein paar recht platten Dialogen, ist der Spaß eher subtil gehalten. Der Horror übrigens auch, weshalb einem weder noch das Popcorn im Hals stecken bleiben wird. Und Schafe sind danach noch sympathischer.

© written for soldout

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Kalte Suppe

Saturday, December 1st, 2007 at 22:12

| aktueller song: a life once lost – meth mouth |

Shadows Fall – Seeking The Way (The Greatest Hits)
Vö: 29. Oktober 2007
Label: Century Media / EMI
Länge: 62:53 min
Hit: Inspiration On Demand
Punkte: 4/10

Shadows Fall - Seeking The Way (The Greatest Hits)

Aha, “Seeking the way” also. Leicht irreführend, wenn man mit seinem “Greatest hits”-Album noch nach Wegen sucht und strebt, weil dann ja eigentlich eh schon alles gelaufen ist, so karrieretechnisch. Aber im Falle von Shadows Fall soll es dann doch ganz gut passen. Aus vielen Gründen sogar. Die Liste der Veröffentlichungen ist schließlich lang, ellenlang sogar. Sechs Alben, ein paar Schallplatten, noch ein paar mehr Maxis und EPs, Compilation, DVD, Billboard Charts, Verkaufszahlen in den USA von 250.000 und mehr pro Album, ein knapp verpasster Grammy, ein Platz für die Ewigkeit im Game “Guitar Hero” und und und. Runde Sache also, vielleicht sogar ein bisschen beneidenswert. Das ganze Problem ist aber: Shadows Fall kamen hier bei uns im alten Europa nie so wirklich an. Vielleicht sogar zu Recht.

Nicht erst seit dem Konsensalbum “The war within”, dem halben Lückenfüller “Fallout from the war” und dem folgenden, viel zu voreilig nachgeschossenen “Threads of life” beschlich manchen das Gefühl, Shadows Fall seien längst über den Zenit und an ihrem kreativen Ende angekommen. Die einstigen Vorreiter des berüchtigten New Wave Of American Heavy Metal mussten längst gegenüber ihrem umjubelten “The art of balance”, aber auch vor allem vor sich selbst kapitulieren. “Seeking the way (The greatest hits)” ist nun das hörbare Ergebnis einer strikten und (zu) konsequenten Karriere, die an vielen Ecken spannend und erfolgreich war und vielleicht immer noch ist, aber oft auch unterhaltungstechnisch nicht mehr über das hinausgehen möchte, wofür Shadows Fall mittlerweile auch stehen: Wrestlingniveau – uramerikanisch, angestaubt, dick inszeniert, aber flach und trotzdem eine große Show abliefern wollend. Der Undertaker kann das bestimmt bestätigen.

Die jetzigen fünfzehn Songs als Querschnitt zusammenzukratzen, war unter diesen Umständen letztlich sicher kein Problem, da hat die Band auch ganze Arbeit geleistet. Die Bandbreite zwischen 1999 und dem Jahre 2004 ist gut abgedeckt, das danach ist ohnehin eher irrelevant. So ist es auch gar nicht einmal wirklich schlimm, dass jegliche Art von Bonustrack, was Neues halt, komplett ausgespart wurde. Auf diese Weise wird zumindest die Situation gut umschifft, sich selbst abermals im Weg zu stehen. Trotzdem wird das Ruder nicht ganz rumgerissen, denn die Tatsache, dass alle Songs neu gemixt und gemastert sind, ist zwar schön, toll und erwähnenswert, führt nur aber wieder auf das mittlerweile bekannte Problem zurück: lauwarme Suppe. Jeglicher alter Charme wurde rausgespült und durch heutiges Gähnen ersetzt. Fünfzehn Thrash Metal Songs wie aus einem Guss. Negativ gemeint.

Tracklist:
01) crushing belial
02) of one blood
03) fleshold
04) deadworld
05) stepping outside the circle
06) thoughts without words
07) destroyer of senses
08) the idiot box
09) the light that blinds
10) enlightened by the cold
11) what drives the weak
12) inspiration on demand
13) the power of i and i
14) in effigy
15) seize the calm

© written for plattentests

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