Archive for December, 2006

Juha-Altwaren

Saturday, December 30th, 2006 at 19:14

| aktueller song: jakuzi’s attempt – try now |

Guano Apes – Lost (T)apes
Vö: 01. Dezember 2006
Label: Gun Record / SonyBMG
Länge: 39:21 min
Hit: Rain
Punkte: 2/10

Guano Apes – Lost (T)apes

Klar, das liebe, gute Weihnachtsgeschäft mit Best-Of-CDs, Raritäten und dem ganzen Schnulli. Aber bitte, wer zum Teufel legt sich das hier zu? Nach den Guano Apes schreit kein Hahn mehr groß und dann wird diese Scheibe mit Demo-Aufnahmen aus irgendeinem Jugendzentrum irgendwann zwischen 1894, äh 1994 und 1995 unters Volk geschmissen. Alte Tape-Aufnahmen lieblos auf CD gepresst und eine Kassette auf das Cover gestempelt. Das ganze dann “Lost (T)apes” genannt und fertig ist der Schwachsinn. Wenn hier schon bewusst auf alt gemacht werden soll, dann könnte man witzigerweise ja noch eine alte Kassette dranheften oder weiß der Teufel was. Aber schmuddelige Kassetten auf Glanzpapier?! Das kauft einem doch kein Mensch ab.

Glücklicherweise gibt nach der ersten Aufregung auch noch Musikalisches, was aber auch ziemlich durchwachsen ist. Die vielleicht besten Guano Apes Songs “Maria” und “Rain” klingen in der Demo-Version den Finalen zu ähnlich, um neuen Charme entfalten zu können, gehören aber trotzdem noch zu den besten. Etwas verspielter klingt hingegen das später zum Hit getrimmte “Open Your Eyes”. Weit weniger peinlich als erwartet zeigen sich auch die bis dato unbekannten Songs “Come And Feel”, “Running Away” oder auch “Dreamin’” (später “Longplay”), die die alten Guano Apes in guter Crossover-Laune präsentieren. Gute Stimmung sollten vermeintlich auch “Ignaz” und “Wasserfliege” verbreiten, klingen aber schon Mitte der 90er Jahre genauso verschoben, wie die letzten “kreativen” Outputs ein Jahrzehnt später. Hätte man also doch lieber in der Mottenkiste lassen sollen, das hier.

Tracklist:
01) your song
02) hanoi
03) maria
04) diokhan
05) open your eyes
06) get busy
07) ignaz
08) rain
09) wasserfliege
10) come and feel
11) running away
12) dreamin’

© written for triggerfish

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Verwaschmaschine

Friday, December 15th, 2006 at 18:18

| aktueller song: dead poetic – paralytic |

Korn – Chopped, Screwed, Live and Unglued
Vö: 13. Oktober 2006
Label: Virgin / EMI
Länge: 81:42 min
Hit: Coming Undone (Sleazy Days Remix)
Punkte: 4/10

Korn - Chopped, Screwed, Live and Unglued

Ja, so langsam darf man sich wirklich fragen, was Korn manchmal für Unsinn treiben. Und gerne können wir in diesem speziellen Falle auch die Mädels und Jungs im Hintergrund einschließen. Denn ehrlich, blickt noch irgendwer durch im Kornschen Veröffentlichungswahn? Also es sind jetzt nicht die ganz regulären Alben gemeint, sondern der ganze Schnulli ringsum: “Greatest hits Vol. 1″, die Mogelpackung “Live & rare”, Singles mit Bonus-CDs oder DVDs hier und da, “See you on the other side” mit Extra-CD, als Mega-deluxe-total-überflüssig-Version mit Remixen und Videos und im übernächsten Monat dann als Supersize-Edition inklusive drei Waschmaschinen. Muß man natürlich alles haben, logisch.

So langsam macht sich also das Gefühl breit, Korn schreiben nur noch lauwarme Songs, damit die dann von allen Bling-Bling-Produzenten dieser Welt verschönert beziehungsweise verunstaltet werden können, je nach Ansicht eben. Und fragwürdig ist nun also auch, was DJ Michael “5000″ Watts, der Gott der “Chopped and screwed”-Technik, auf der ersten CD veranstaltet. Beim Remix von “Twisted transistor” ist bis jetzt noch nicht klar, ob das Gekratze und Gespringe an der taiwanesischen Kopie der Markenanlage liegt oder tatsächlich ernst und real ist. Blöd klingt es aber allemal. Zum Glück kommen die restlichen Neuauflagen weniger verwaschen daher, und so bleibt genügend Zeit, um andere Phänomene zu erkunden. Zum Beispiel, wie man es hinbekommt, doch relativ unterschiedliche Songs wie “Love song” und “Getting off” so im Tempo zu drosseln, auf mau zu trimmen und mit einem ähnlichen Beat zu unterlegen, daß die Spannung auf CD1 aussieht wie die Herzrhythmuskurve eines schockgefrorenen Hühnchens.

Ein weiteres Mysterium ergibt sich, wenn man den zweiten Silberling einlegen will: Wieso sehen diese CDs nahezu identisch aus? Nach viermaligem Einlegen der falschen Scheibe wurde endlich die richtige gefunden, und so kann man nun Korn bei einigen Liveauftritten in einer Blechdose belauschen. Zumindest klingt “Hypocrites” so. Und mit dem Blick ins Booklet danach, entpuppt sich diese Büchse als das Kölner Palladium. Paßt also doch irgendwie. Gut, Liveatmosphäre will auch bei den neueren amerikanischen Mitschnitten nicht so recht aufkommen, aber immerhin überrascht “Liar” mit einem Klaviermittelteil, der dann auch das erste hochoffizielle Solo von James “Munky” Shaffer begleitet. Glückwunsch dazu.

Weniger Applaus gibt es dafür für die insgesamt vierte und fünfte verschiedene Version von “Coming undone”, das in der “Stegnation”-Version etwas zerfahren klingt und im Mashup-Remix von The Matrix einzig alle Rapper aus dem umliegenden Block versammelt. Um so witziger erklingt dann die treibende Nintendo-Sleazy-Days-Version mit doppeltem Partyfaktor. Und damit der “Coming undone”-Overkill perfekt ist, probieren sich Korn selbst noch einmal in einer überraschend guten Live-Akustikversion daran, die wiederum auf der beiliegenden DVD mit Tiermasken audiovisuell aufgezeichnet wurde. Je nach Ansicht darf das dann wieder als halbwegs witzig oder mittelmäßig hohl betrachtet werden. Wie der ganzen Rest übrigens auch.

Tracklist:
cd 1 (chopped & screwed by dj michael “5000″ watts):
01) twisted transistor
02) hypocrites
03) getting over
04) getting off
05) for no one
06) love song
07) 10 or a 2-way
08) coming undone
09) coming undone wit it (korn vs. dem franchize boyz) (mashup by the matrix)

cd 2 (live & unglued):
01) hypocrites
02) somebody someone
03) throw me away
04) liar
05) love song
06) blind
07) coming undone (sleazy days remix)
08) coming undone (stegnation remix)
09) coming undone (live acoustic)
10) twisted transistor (live acoustic)

© written for plattentests

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Das große Krabbeln

Wednesday, December 6th, 2006 at 16:06

| aktueller song: envy – unrepairable gentlness |

Scars Of Tomorrow – The Failure In Drowning
Vö: 10. November 2006
Label: Victory / Soulfood
Länge: 35:21 min
Hit: The Failure In Drowning
Punkte: 4/10

Scars Of Tomorrow - The Failure In Drowning

Scars Of Tomorrow sind wie die Millionen von Ameisen im dichten Wald. Unermüdlich, beharrlich und fleißig ohne Ende. Bei dem, was die Band in den letzten Jahren alles an Alben veröffentlich hat, kommt man kaum noch hinterher mit dem Zählen. Ameisenhaufen werden also stetig gebaut. Doch darin liegt auch das Problem. Jeden einzelnen dort im Wald zu zählen, ist genauso unmöglich, wie die ganzen momentanen Metalcore-Bands zusammenzufassen. Überall wird gewuselt und von oben betrachtet, sieht alles gleich aus.

“The Failure In Drowning” ist dasselbe in grün. Aggressiv, Hardcorelastig mit großem Metaleinschlag, aber stets melodisch. Letzteres mittlerweile sogar ziemlich vermehrt. Doublebass, Geschrei, Gegrunze, Gesang. Kreisende Arme und Beine. Alles durcheinander. Die Ameisen leisten durch und durch ganz gute Arbeit. Eric Rachel setzt als Herr über den Bau am Ende dem Werk noch eine melodische Note drauf, auch wenn er sichtlich bemüht war, den Livecharme dieser Band einzufangen. Doch komplett auf geht dieser Mittelweg nicht, da ganz eindeutig die frühere Konsequenz fehlt. Und so wuseln Scars Of Tomorrow weiterhin fleißig im dichten Wald der Metalcore-Ameisen, ohne mit ihrem Bau wirklich Akzente zu setzen und ein bisschen auf der Suche nach sich selbst. Aber man ist ja trotzdem weiterhin fleißig.

Tracklist:
01) lost in the moment
02) the failure in drowning
03) broken silence
04) the unwinding
05) the silence of sorrow
06) the wandering
07) nashville
08) relive the curse
09) face plastered in black
10) the untold truth
11) your hands this vice

© written for popcultures

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Schönheitsideal

Sunday, December 3rd, 2006 at 14:37

| aktueller song: knut – deadverse (daelek remix) |

Your Ten Mofo – Things Change While Helium Listen To Everyone
Vö: 25. September 2006
Label: Wohnzimmer / Broken Silence
Länge: 67:22 min
Hit: I Think We May Be Alone Now
Punkte: 8/10

Your Ten Mofo - Things Change While Helium Listen To Everyone

Zurückhaltung ist heutzutage doch schon fast ein Schimpfwort. Doch ausnahmsweise ist es hier genau umgekehrt. Im übertragenen Sinne sind Your Ten Mofo dieses zurückhaltende Mädchen, was stets nachdenklich erscheint und immer ein bisschen melancholisch aus der Wäsche ausschaut. Süß, zart, intelligent. Und wie sie dann immer etwas verschüchtert in der Ecke steht. Gut, vielleicht ein bisschen naiv, aber das kann auch ganz nett sein. Aber diese Schönheit! Woah! Allein diese Modellbeine, so lang und schön wie Godspeed You! Black Emperor-Melodien an einem regnerischen Herbstabend. Und die Haare, die Haare! Luftig leicht und frisch wie Sigur Rós. Und überhaupt der ganze Rest noch … Hoffentlich wird das mit der Kleinen einmal genauso intensiv wie das Debüt dieser jungen österreichischen Band hier.

Denn was Your Ten Mofo an Kopfkino abliefern, ist schon beachtlich. Da kann es mit einem schon mal durchgehen wie ihr seht. Allein das Artwork spricht bereits Bände in Sachen zurückhaltender und modernen Ästhetik, die sich dann musikalisch nahtlos fortsetzt. Kleine, aber feine Melodien ziehen sich durch die sieben teils überlangen Songs und überhäufen diese mit subtiler Schönheit, um sich irgendwann doch zu großen, sinfonischen, fast erhabenen Tönen zu entfalten. “Are U Sleepy?” ist fast genauso zurückhaltend-verträumt wie sein Titel. Und überhaupt sind die Songtitel ebenso dynamisch, vielseitig und passend, wie das warme, wohlklingende Zusammentreffen von den mehrschichtigen Gitarren, dem wendigem Schlagzeug, schwebenden Streichern, dem sachtem Keyboard und zig anderen Klangverschönerungen. Dem Namen des Liedes “<3" kann also nur zugestimmt werden, auch wenn natürlich die Großen dieser schwerelosen Atmosphärentüftler à la Sigur Rós stets präsent sind. Aber damit lässt sich die Hübsche bestimmt auch rumkriegen.

Tracklist:
01) are u sleepy?
02) things change while helium listen to everyone
03) i think we may be alone now
04) glamorous thoughts thought in a white arctic body behind someone alone
05) in the waiting line
06) <3
07) rewind and begin to leave used thoughts behind

© written for dosenmusik

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Jahrespoll 2006

Saturday, December 2nd, 2006 at 02:34

| aktueller song: massive attack – better things |

10 Alben des Jahres
01) Gregor Samsa – 55:12
02) Envy – Insomniac Doze
03) Isis – In The Absence Of Truth
04) Underoath – Define The Great Line
05) Mono – Are You There
06) Massive Attack – Collected
07) Russian Circles – Enter
08) Textures – Drawing Circles
09) Heaven Shall Burn – Deaf To Our Prayers
10) Red Sparowes – Every Red Heart Shines Toward The Red Sun

10 Songs des Jahres
01) Deftones – Hole In The Earth
02) Thursday – Counting 5-4-3-2-1
03) Placebo – Infra-Red
04) Juli – Dieses Leben
05) Audrey – Traverse
06) Cult Of Luna – Finland
07) Society’s Finest – Nyc
08) Joan As Police Woman – I Defy
09) Lampshade – Tonight I Will Retire
10) Sometree – Hands And Arrows

Schlechtestes Album des Jahres
(Hed) P.E. – Back 2 Base X

Enttäuschung des Jahres
Seemless – What Have We Become

Überraschung des Jahres
Textures – Drawing Circles

Artwork des Jahres
The Sound Of Animals Fighting – Lover, The Lord Has Left Us …

Band des Jahres
Deftones

Solokünstler des Jahres
Jóhann Jóhannsson

Newcomer des Jahres
Russian Circles

Hype des Jahres
Arctic Monkeys

Live-Band des Jahres
Lampshade

Wiederentdecktes Album des Jahres
Test Switch Isolator – Let’s Dance (2005)

Wiederentdeckter Song des Jahres
Rosetta – Europe (2005)

Videoclip des Jahres
Christoph wird die Nase blutig gehauen

* jahrespoll 2005

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Die Geschichte des Radios

Friday, December 1st, 2006 at 00:02

| aktueller song: downset – universal |

Staind – The Greatest Hits (1996 – 2006)
Vö: 10. November 2006
Label: Flip / Atlantic / Warner
Länge: 72:42 min
Hit: Sober (Live Acoustic Tool Cover)
Punkte: 5/10

Staind - The Greatest Hits (1996 - 2006)

Staind schieben Frust und sind sichtlich sauer. Auf was und warum überhaupt, ist auf den ersten Blick noch nicht ganz ersichtlich. Das Cover zeigt ein zerdonnertes Radio, an dem sicher irgendjemand mit einem ordentlichen Hammer seinem Frust freien Lauf gelassen hat. Im Booklet geht es dann genauso weiter. Weiße Radios und ehemals schicke Kopfhörer noch und nöcher. Alles im Eimer aber. In der Mitte dann ein Foto von massig Staind-CDs, Covern, Bildern und Postern. Dann wieder dasselbe Spiel wie zuvor. Was sagt uns das? Was wollen Staind uns damit weismachen?

Einige Interpretationsansätze.

Versuch Nummer 1: Staind legen mit “Come again” vom selbstveröffentlichten “Tormented” mächtig angepißt los. Stimmlich klingt das alles noch wie Mister Grunge höchstpersönlich, doch mit anhaltender Zeit werden die Gitarren immer metallischer, und alle drehen zum finalen Urschrei kollektiv leer. Das sich anschließende “Mudshovel” steht dem in nichts nach. Auch hier knallen Staind noch ordentlich auf die Mütze, selbst wenn der Gesang schon etwas melancholischer wirkt. Dafür gibt’s am Ende wieder böses Gegrunze, und wie vom Teufel besessen schmettern alle Mitglieder die kleinen und hilflosen Radios in ihrem Proberaum kaputt. Wie das überengagierte Rockstars nun einmal so machen.

Versuch Nummer 2: Staind sind mittlerweile groß geworden und wissen ihre Wut anders zu kanalisieren. Außerdem darf man sich auf der groß angelegten “Family values”-Tour keine Ausrutscher mehr leisten. So sitzen sie lieber brav auf ihren Stühlchen und klimpern mit Fred Durst zusammen “Outside”. Große Männer ganz zahm. Doch es kommt noch schlimmer. “It’s been awhile” treibt als pathetische Halbballade jedem noch so harten Kerl die Tränen vor Selbstmitleid in die Augen. “For you” rockt zwar wieder etwas mehr, aber ist ebenso schmalzig, wie “Epiphany” depressiv in Ruhe und Frieden vor sich hinschmachtet. Schlußendlich denken sich die Radios: “Kacke, ich halt das Geheule nicht mehr aus. Ich bring mich um!”. Daraufhin stürzen sie sich vom Regal, brechen sich alles und sind kaputt.

Versuch Nummer 3: Staind profitieren mit “14 shades of grey” immer noch vom “Break the cycle”-Hype, und die gute und solide, aber keineswegs überragende und innovative Single “So far away” klettert in den Charts stetig nach oben. “Price to play” und die “Zoe jane”-Liebeshymne an Aarons Lewis Tochter sowie die beiden Halbrocker “Right here” und etwas verspieltere “Falling” vom “Chapter V”-Album sind allesamt völlig okay, aber Staind fahren sich künstlerisch fest. Beide Alben klettern auf Platz 1 der US-Charts, entern Platin, und die Kids gehen auch steil drauf. Aber die Band ist unzufrieden. Sie sieht das Bild in der Mitte des Booklets, die ganzen alten Erinnerungen und resümieren, daß dieser ganze Starscheiß bei weitem nicht das Wahre ist. Aus Frust, Selbstzweifel und Haß über sich selbst zerschlagen sie daraufhin die Radios.

Versuch Nummer 4: Staind sitzen wieder auf ihren Hockern und musizieren ein bißchen vor sich hin. Weil nun die große Frage im Raum steht, wie es mit ihnen weiter gehen soll, covern sie erst sich selbst mit einer Akustikversion von “Everything changes”, bevor sie Songs von Alice In Chains, Tool und Pink Floyd nachspielen. Das ist entspannend für sie und auch für die Zuhörer und wirkt befreiend. Zudem steht Staind dieses abschließende Akustikgewand ohne großes Tamtam ausgesprochen gut, da die fremden Songs auch nicht in staindschem Pathos getränkt wurden. Nach diesem kleinen Akustikkonzert gehen die vier Herren nun von der Bühne und gestalten das Cover für die Best-Of-CD. Die kaputten Radios sollen den Abschluß einer kleinen Ära symbolisieren, bevor Staind mit neuer Ausrichtung einen Neuanfang wagen. Wie kaputt.

Tracklist:
01) come again
02) mudshovel
03) home
04) outside (live feat. fred durst)
05) it’s been awhile
06) for you
07) epiphany
08) so far away
09) price to play
10) zoe jane
11) right here
12) falling
13) everything changes (live acoustic)
14) nutshell (live acoustic alice in chains cover)
15) sober (live acoustic tool cover)
16) comfortably numb (live acoustic pink flyod cover)

© written for plattentests

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