Archive for July, 2006

Einheizer

Monday, July 31st, 2006 at 10:49

| aktueller song: full blown chaos – vendetta |

No Doubt – Live In The Tragic Kingdom (DVD)
Vö: 13. Juni 2006
Label: Universal
Länge: 92 min
Hit: Don’t Speak
Punkte: 6/10

No Doubt - Live In The Tragic Kingdom (DVD)

Lang, lang ist es her. No Doubt standen vor ein paar Jahren schon vor dem Aus. Doch auch ein allerletztes Zusammenraufen brachte wenig. Denn im Grunde waren No Doubt selten eine wirkliche Band, sondern vielmehr einerseits die poppige Frontfrau Gwen Stefani und andererseits ihre im Schatten stehenden Rockmusiker. Nachdem aber schnell klar war, dass Gwen Stefani solo weit mehr Erfolg haben kann und No Doubt ohnehin ihren Sound verloren hatten, kam das eigentliche Aus.

Nun erscheint in diesen sonnigen Tagen die DVD “Live In The Tragic Kingdom” und spiegelt ebenso sonnige Momente von No Doubt wieder. Der Haken ist allerdings, dass jene Blütezeit der Band schon fast ein Jahrzehnt vergangen ist und so stammt die aufgenommene Show ebenfalls aus längst vergangenen Tagen. 14.000 Fans sind in der kalifornischen Geburtsstätte völlig aus dem Häuschen. Und so präsentiert die Band auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und zeigt vor dem heimischen Publikum so etwas wie Spaß an der Freude. Das war ja bekanntlich nicht immer so.

Doch im Jahre 1997 war die Welt noch heil und das Durchbruchalbum “Tragic Kingdom” ging immer noch weg wie warme Semmeln. Und so singt bei den Übersongs “Just A Girl” sowie selbstverständlich auch “Don’t Speak” jede Kehle in der Arena und hört man vor Publikumsgesängen die Band kaum noch. Warum allerdings dieses bunte Vergangenheitsspektakel, was natürlich alle neueren No Doubt-Hits nicht berücksichtigt, erst heute veröffentlich wird, steht in schlauen Büchern der Medienmanager. Vielleicht liegt es aber auch ganz einfach daran, dass laut Aussagen von Gwen Stefani und Schlagzeuger Adrian Young No Doubt noch dieses Jahr ihr überraschendes Comeback-Album aufnehmen werden. Und das Beste kommt jetzt: angeblich geht es weg vom “Rock Steady”-Stil und wieder vermehrt ins Gitarrengenre. Dann macht natürlich auch diese DVD wieder Sinn. Als Warmmacher sozusagen.

Tracklist:
01) tragic kingdom
02) excuse me mr.
03) different people
04) happy now?
05) d.j.’s
06) end it on this
07) just a girl
08) the climb
09) total hate
10) hey you
11) the imperial march
12) move on
13) don’t speak
14) sunday morning
15) spiderwebs
16) ob-la-di, ob-la-da

© written for triggerfish

Posted in Platten
by admin

Durchregiert

Sunday, July 30th, 2006 at 01:13

| aktueller song: superbutt – flipover |

Terror – Always On The Hard Way
Vö: 21. Juli 2006
Label: Trustkill / Roadrunner / Universal
Länge: 29:00 min
Hit: Smash Through You
Punkte: 5/10

Terror - Always On The Hard Way

Passend zur engagierten Gutmensch-Lebensweise im Hardcore-Genre beschäftigen wir uns heute einmal mit … veganer Wurzelgemüsesuppe. Man nehme eine Steckrübe, 200 Gramm Rote Bete und verrühre das kräftig mit dem Knollensellerie … Stop! Boah, iiih! Uns wird da plötzlich etwas anders in der Magengegend. Wechseln wir lieber das Thema. Poltik. Ja, Politik ist gut. Paßt auch: Politik und Terror. Klingt aktuell. Okay, wir sehen jetzt aus ethisch-moralischen Gründen doch lieber von davon ab, irgendwelche Spinnereien mit dem einfallslosen Bandnamen und dem aktuellen Tagesgeschehen anzustellen.

Aber so ganz weg kommen wir von dem Thema dann doch nicht. Schon allein wegen der Begleitumstände. Gitarrist Frank Novinec ist zu Hatebreed gewechselt, Bassist Carl Schwartz kümmert sich ab sofort nur noch um First Blood. Im Gegenzug kamen Martin Stewart (Gitarre) und Jonathan Buske (Baß) neu hinzu. Und das Fazit der Geschichte: Alles bleibt gleich. Das kennen wir doch. Passiert uns doch auch alle vier Jahre. Da wählen wir die ollen SPD-Fritzen ab, und dann schnarchen die CDU-Heinis genauso rum. Und beim nächsten Mal sind es dann die Grünen, Gelben oder Neonpinken. Völlig wurscht.

Aber selbst wenn in “So close to defeat” Eddie Sutton (Leeway) seinen Gastauftritt hat oder Aaron Knuckles von Death Threat “You can’t break me” bereichern möchte, dann ist das so, als würde man im Bundestag in der letzten Reihe einen neuen Abgeordneten reinsetzen. Der ist dann da, schön, aber das war’s auch. Die Überraschung dieser typischen Hardcore-Legislaturperiode ist allerdings “Dibbs and murs check in”, ein düsterer HipHop-Song von Emcee Murs und Mr. Dibbs von Atmosphere, dessen Text man wegen einiger “motherfucker” sicher nicht ohne Grund im Booklet vergessen hat.

Gut, Terror sind nun nicht die große Politik-Band des Hardcore, das sieht man schon allein daran, daß in der Dankesliste nicht ein Extrablatt für alle Bürgerrechtsorganisationen angehängt ist, aber unsere Politiker sind ja in Wahrheit auch alles Lobbyisten. Und die ziehen ihr Ding auch einfach durch. Großartige Neuerungen wird es auf beiden Seiten nicht geben. Vielmehr wird einfach durchregiert oder besser old schoolig durchgehardcoret. Noch läuft der Laden. Kleine Trippelschritte statt großer Sprünge also. Landespolitik statt Bundesbühne. Und ein Steak aus Sojamehl.

Tracklist:
01) all for revenge
02) strike you down
03) survival comes crashing in
04) always the hard way
05) lost
06) last of the diehards
07) so close to defeat
08) test my convictions
09) hell to pay
10) one step behind
11) you can’t break me
12) dibbs and murs check in
13) hardship belongs to me
14) smash through you

© written for plattentests

Posted in Platten
by admin

Genmanipulation

Saturday, July 29th, 2006 at 00:46

| aktueller song: no doubt – hey you |

Superbutt – Black Soup
Vö: 28. Juli 2006
Label: Inkubator / Warner / Soulfood
Länge: 34:27 min
Hit: Wounds To Heal
Punkte: 4/10

Superbutt - Black Soup

Mal ehrlich, sooooo schlecht ist doch die heutige Gentechnik gar nicht. In die Tiefkühlpizzas von Aldi werden einfach so viele künstliche Vitamine reingepumpt, da spart man sich glatt das Schälen des ganzen Obstes. Ist doch praktisch. Und von der Medizin brauchen wir ja gar nicht erst reden. Zugegeben das geklonte Genschaf hatte sicher nicht ganz so ein beschauliches Leben, aber naja.

Superbutt sind nun keine Mutanten aus dem Labor oder ähnliches, auch wenn die Bilder im Booklet dies vermuten lassen würden. Aber mit billigem Dosenfutter haben sie, siehe Cover, doch etwas am Hut. Das liegt sicher daran, dass in Ungarn noch nicht jeder gleich Millionengehälter verdient, wer einen Vertrag bei einem Major Label hat. Deswegen müssen die Jungs auch täglich nach der normalen Arbeit noch mit ihrem alten Ford Focus zum Aldi fahren, um sich Schmackhaftes zu kaufen.

Wo wir dann wiederum bei der Gentechnik wären. Gene von der Korn-Instrumentalabteilung wurden ganz offensichtlich mit welchen des System Of A Down Sängers vermengt. Gab es für diese Form des Modern Rock auf “The Unbeatable Eleven” noch reichlich Lorbeeren, so drückt sich “Black Soup” gekonnt vor Variabilität. Zwar hört man Stoner-Einflüsse und der Ansatz eines chaotisch-sein-wollens in einigen guten Momenten heraus, doch verlieren sich Superbutt danach wieder prompt in den Korn Of A Down Genen. Ohne Grund eigentlich. Und das wo unser liebstes walisisches Genschaf Dolly längst tot ist. Ganz zu schweigen von diesem New Metal Ansatz. Aber ein paar frische Hormone in dieses Genre noch reingespritzt und dann wäre hier mehr drin gewesen.

Tracklist:
01) broken nose
02) better machine
03) mother goose
04) wounds to heal
05) here and now
06) washaway
07) johnny bravo
08) flipover
09) cheer the leash
10) delusion day

© written for triggerfish

Posted in Platten
by admin

Hitzekollaps

Friday, July 28th, 2006 at 02:12

| aktueller song: ill niño – rebirth |

Set Your Goals – Mutiny!
Vö: 14. Juli 2006
Label: Alveran / SPV
Länge: 29:43 min
Hit: Work In Progress
Punkte: 5/10

Set Your Goals - Mutiny!

Gut, jetzt hatten wir mal drei Tage Sonnenschein, aber wer hört es denn nicht, wenn nächste Woche wieder das olle Gemecker losgeht. Da gewittert es, regnet es oder sonst was und alle träumen sich wieder in diese kalifornische Strand-Sommer-Sonne-Atmosphäre mit schicken Menschen und einer großen Briese Punkfun. Und weil wir eben nicht – natürlich nur rein wetterlich gesehen – in einem 365-Tage Sonnenscheinland leben, erfreuen wir uns immer doppelt so sehr an Bands a la Set Your Goals.

Die wurden schließlich mit Skateboard, Punkeinstellung und Sonne im Arsch geboren. Und genauso klingt “Mutiny!” auch. Gerade einmal zwei Jahre gibt es diese Band, deren Mitglieder gerade so allein Alkohol kaufen gehen dürfen, aber klingen tun sie, als wäre dies die Platte zum 25-jährigen Jubiläum. Das Gute wäre dann, man hätte nach dieser langen Zeit immer noch eine Menge Spaß, denn Optimistenpunk mit Rock und Pop, sowie allerhand guter Laune durchzieht das Album auf seiner gesamten Länge.

Dank einiger direkterer Song wie “This Song Is Definitely Not About A Girl” können Set Your Goals zudem unter Beweis stellen, warum sie neben den offensichtlichen Referenzbands Saves The Day und Blink 182 eben auch im Fahrwasser von Ignite und Crime In Stereo Bestand haben. Dass die Band aber eben an all jene noch nicht rankommt, dürfte daran liegen, dass wenn man schon Poppunkrock macht, auch die nötigen Hits und Hymen folgen lassen muss. Ansonsten geht es einem wirklich wie in diesen kalifornischen Tagen: ein paar Wolken zur Abwechselung täten dem Gemüt ganz gut. Womit wir jetzt schon wieder was auszusetzen hätten. Schlimm.

Tracklist:
01) work in progress
02) we do it for the money, obviously!
03) dead men tell no tales
04) mutiny!
05) this song is definitely not about a girl
06) an old book misread
07) this very moment
08) flight of the navigator
09) to be continued …
10) don’t let this win over you
11) echoes

© written for triggerfish

Posted in Platten
by admin

Rausschmiss

Wednesday, July 26th, 2006 at 05:47

| aktueller song: blue man group – time to start |

Panic – Circles
Vö: 23. Juni 2006
Label: Reflections / Cargo
Länge: 11:38 min
Hit: The Wolves Circle The Wolves
Punkte: 6/10

Panic - Circles

Irgendwie scheint da was abgekatert zu sein. Zwei neue Bands beim Metallabel Reflections, beide werden gemeinsam auf Tour geschickt, beide knallen dem Hörer eine kurze und knackige EP vor den Latz und und und … Man könnte die Liste der Gemeinsamkeiten noch ewig fortsetzen. Schon allein das für Hardcore untypisch schlichte Coverdesign besitzen Guns Up! auch.

Doch während dort eher der Minimalismus die Vorherrschaft hat, geht es bei Panic etwas düsterer zu. Ein finsterer Wald eben. Und irgendwie war es auch finster. Gründung im Jahre 2001. Rekordverdächtig schnelle Trennung 2002. Große umjubelte Reunion 2005. Klingt nach der Biographie einer großen Metalband – nur mit kürzeren Abständen. Aber dass hier alles etwas schneller geht, wird mit 6 Songs in nicht einmal 12 Minuten nur unterstrichen. Also kein großes Metaltamtam, sondern rockiger Hardcore, der nicht selten dem Punk einen Besuch abstattet.

Dank der prägnanten Stimme von Sänger Gibby erklingen die paar Minuten durchweg erfrischend und angepisst. Andererseits ertönen die ersten fünf Nummern dank der zwar guten, aber etwas monoton arbeitenden Instrumentalabteilung, zu gleichförmig. Würde nicht ab und an die Liedanzeige des CD-Players umschalten, könnte man glatt denken, man sei noch bei Lied Nummer 1. Doch die wahre Nummer 1 ist vielmehr der Abschlusssong, der einige Motivwechsel auffährt und mit einem abrupten Übergang zum Outro uns aus der CD rausschmeißt. Ende der Durchsage.

Tracklist:
01) rise
02) ramparts
03) shadow park
04) hello young lions
05) involvers
06) the wolves circle the wolves

© written for triggerfish

Posted in Platten
by admin

Wirrwarr auf See

Tuesday, July 25th, 2006 at 00:23

| aktueller song: isis – so we did |

Fluch der Karibik 2 – Dead Man´s Chest
Vö: 27. Juli 2006
Verleih: Buena Vista
Genre: Abenteuer | USA 2006
Länge: 150 min
Regie: Gore Verbinski
Drehbuch: Ted Elliott, Terry Rossio
Musik: Hans Zimmer
Kamera: Dariusz Wolski
Schnitt: Craig Wood, Stephen Rivkin
Darsteller: u.a. Johnny Depp, Orlando Bloom, Keira Knightley, Bill Nighy, Stellan Skarsgård
Punkte: 5/10

Fluch der Karibik 2

Handlung:

Also der Reihe nach: Gerade erst ist Captain Jack Sparrow noch dem Fluch der Black Pearl entkommen und hält sich auf einer Kannibaleninsel versteckt, dann bekommt er schon wieder neue Schwierigkeiten. William Turner ist auf der Suche Jack, um das Leben seiner Bald-Ehefrau Elisabeth Swann zu retten. Doch die Hochzeit muss verschoben werden. Denn zuerst muss Jack vor den Kannibalen gerettet werden. Zudem Jack besitzt einen magischen Kompass, den die englische Regierung unbedingt haben möchte, weil dieser angeblich der Wegweiser zu einem sagenhaften Schatz ist. Also wird William und Elisabeth mit dem Galgen gedroht, wenn sie nicht an Jacks Kompass kommen. Doch Jack nutzt dies natürlich zu seinem Vorteil aus und möchte sich natürlich von der lebenslangen Schuld bei Davy Jones, dem legendären Kapitän der “Flying Dutchman”, freikaufen. Dazu ist er auf der Suche nach hundert Seelen im Tausch gegen seine eigene. Ganz nebenbei trifft William seinen verschollenen Vater wieder und möchte diesen noch befreien. Schlussendlich kämpfen William, Elisabeth, die Regierung, Jack, Davy Jones und seine Kraken alle gegeneinander und jeder hat so seine eigenen Ziele. Irgendwie.

Hintergrund:

Das ist mal ein Blockbuster. Kaum etwas wird diesen Sommer angeblich sehnsüchtiger erwartet, als der zweite Teiler der “Fluch der Karibik”-Trilogie. Und das merkt man auch irgendwie. Unsummen an Millionen wurden in Produktion, Schauspieler, Filmsets, Masken, Stunts, Special Effects und Marketing geschüttet. Letzteres hat sich sogar ausgezahlt bis jetzt, denn in den USA spielte der Film in den ersten Wochen weit für 150 Million Dollar ein und sticht damit seinen Vorgänger aus. Für den dritten Teil sind somit die Marschrichtung und die Erwartungen schon vorgegeben. Großartig ändern kann man daran allerdings nicht mehr viel, denn Mensch, Tier und Boot waren eh gerade gebucht, also konnte man den dritten und letzten Film gleich in einem Atemzug mitdrehen. Zu sehen sein wird das Finalspektakel im Sommer nächsten Jahres. Und natürlich sind auch alle unsere Lieblingsschauspieler wieder mit an Bord.

Sinn:

Wer schon beim Lesen der Handlung Probleme bekommen hat, der wird diese im Film erst recht bekommen. Jeder erhebt irgendwie das Schwert gegen den anderen. Es laufen zig Handlungen ineinander, übereinander und schlussendlich aneinander vorbei. Irgendwie scheinen die Drehbuchautoren neuerdings nur “keine Handlung” oder die völlig überladene Variante davon zu kennen. Was daraus folgt, ist einfach ein Zwischenfilm vom Beginn der Episode bis zum finalen Ausgang im nächsten Teil. Einer Dramaturgie, die den Zuschauer mitreißt, unterliegt der Film jedoch nicht. Auch in Sachen Humor geht es eher schleppend voran. Einzig der bekanntermaßen schwul angehauchte Jack liefert mit seinem Verhalten und einigen trocken Sprüchen etwas Unterhaltung. Ansonsten mangelt es an Charakteren, die dem Film ihre Marke aufdrücken und auch weiterhin die Ecken und Kanten in der Story glatt bügeln. Mehr Lob haben stattdessen die Maskenbildner und Kameraleute verdient, die die Fantasiegeschichte mit passend fantastischen und quietschbunten Aufnahmen zu einem modernen Märchenabenteuer machen. Also einfach intensiver auf die Bilder achten, statt Filmfehler zu suchen.

© written for triggerfish

Posted in Filme
by admin

Was suchst du?

Monday, July 24th, 2006 at 01:28

| aktueller song: throwdown – walk away |

Google Suchanfragen Part 1

Google Suchanfragen

Dass man bei Google nie wirklich das findet, was man gerade sucht, ist nichts Neues mehr. Und das im so genannten Web 2.0 sich jeder transparent macht, alles über sich preisgibt und auch nicht davor zurückschreckt oberpeinliche Amateur-Pornobilder zu veröffentlich, regt zum nachdenken an. Weil es nun im Internet ein nicht allzu geringes Aufgebot solcher Experten gibt, ist auch die Nachfrage dementsprechend groß. Dass ich das in meinem bescheidenen Blog sehr anschaulich bewiesen bekomme, amüsiert mich jeden Tag auf ein Neues. Deswegen stelle ich euch mal kurz vor, was einige Leute so bei Google suchen und dann irgendwie auf meine Seite gelangen. Warum ich in der Trefferliste bei Google dann angezeigt werde, muss beim Konzern direkt angefragt werden.

die Ballade von Christoph Schwarze
Entweder es gab einmal einen großen Liedermacher, der genauso hieß wie ich, von dem ich aber nichts weiß. Oder ich habe tatsächlich einmal eine Ballade geschrieben, von der ich allerdings auch nicht mehr weiß. Also diesem Sucher kann ich zumindest nicht weiterhelfen.

Sonya Kraus entblößt
Der Klassiker scheinbar unter den Suchanfragen: nackte Promis. Im Falle von Sonya Kraus sicher kein schöner Anblick. Entschuldigung, aber du hast echt keinen Geschmack. Ansonsten empfehle ich dir, schau einfach ihre Sendung, da tritt sie doch immer nuttig genug auf.

harter Penis (Bildersuche)
Gut, dazu müsste man jetzt wissen, ob der Sucher männlich oder weiblich war. Solltest du also ein Kerl sein, dann schau einfach ab und an mal an dir runter, dann siehst du unter Umständen so was. Wenn du eine Frau bist, dann schaue dir deinen Freund mal genauer an oder angel einen. Bilder zu diesem Thema gibt es auf meiner Seite allerdings nicht.

Wie heißt Waschbär Richie in “Over The Hedge”?
Also bitte. Entweder du bist Zweitklässler, extrem dumm oder siehst einfach nur den Wald vor lauter Bäumen nicht. Immerhin warst du intelligent genug, um den englischen Originaltitel einzugeben. Zur Belohnung gibt es die Antwort zu deiner Frage: Richie!

G Punkt (Bildersuche)
Das ist wie wenn du nach einem Bild von einem aufgegessen Keks suchst. Spaß bei Seite, egal ob es sich nun um das größte Mysterium in der Frauenwelt handelt oder tatsächlich existiert, du wirst es selbst noch herausfinden. Spätestens ab circa deinem 15. Lebensjahr.

kranke Bilder vom Penis / Pickel am Penis (Bildersuche)
In beiden Fällen kann man nur sagen: immer ordentlich waschen da unten, gegebenenfalls aus Vorsorgegründen beim Hausarzt vorbeischauen.

Wie viel Leid kann ein Mensch verkraften?
Eigentlich keine witzige Fragestellung. Normaleweise sollte keinem Leid zugefügt werden. Und lieber Sucher, wie viel der einzelne ertragen kann, hängt maßgeblich von seinem körperlichen und geistigen Zustand ab. Wenn du also kein Perversling bist und dich wirklich etwas philosophisch mit dieser Frage beschäftigen willst, dann schau dir “Salò oder Die 120 Tage von Sodom“ an.

sexy heisse geile schwarze Frauen
Ganz schön anspruchsvoll. Sexy, heiß und geil. Und das auf einmal. Ich kenne allerdings leider keine dunkelhäutige Frau, die deinen äußeren Bedingungen gerecht wird. Am besten wendest du dich an eine professionelle Partnervermittlung, die haben da riesige Kataloge oder du meldest dich bei mySpace.com an. Da tummelt sich alles und jeder. Und das sogar oft freizügiger als man sich das wünscht. Viel Erfolg.

Posted in internet
by admin

Sinnsuche

Sunday, July 23rd, 2006 at 14:46

| aktueller song: panic – involvers |

The Sound Of Animals Fighting – Lover, The Lord Has Left Us …
Vö: 28. Juli 2006
Label: Equal Vision / Cargo
Länge: 56:20 min
Hit: Skullflower
Punkte: 7/10

The Sound Of Animals Fighting - Lover, The Lord Has Left Us ...

Hui, erst einmal hinsetzen. Kopf kräftig schütteln. Augen mal auf und zu machen. Okay, jetzt ist alles klar. Gehirn ist wieder einsatzfähig. So. Äh, wo waren wir? Ach ja, diese Animals-CD da. Dieses zusammengewürfelte Etwas an Musik, bei dem man sich nicht nur einmal fragt, was hier der Sinn der Geschichte ist. Oder hä? Gibt es da überhaupt einen? Das schick quietschbunte Cover sollte man jedenfalls möglichst schnell als “moderne Kunst” abstempeln, sonst sucht man übermorgen noch nach irgendwelchen Figuren drin. Und außerdem tritt dann der Verwirrungsfall schon ein, bevor man überhaupt die ersten Sekunden gehört hat. Oder sich die Dankesliste angesehen hat. Also echt mal. Selbst mit Hornbrille und im stocknüchternen Zustand kann diese Mittelalter-Schrift keiner lesen. Absolut keiner. Sinn: erstmal Fehlanzeige. Aber schön immerhin.

Schlimmer wird es hingegen bei der Tracklist auf der Rückseite. Da war scheinbar so ein kleiner Schlauberger am Werk und dachte sich bestimmt: “Hehe, ach das wäre doch bestimmt urstig witzig, wenn ich hier mal drei Liederchen rausstreiche und einfach nicht erwähne. Dann kommen alle zu Hause nicht mehr mit und grübeln die ganze Zeit, ob nun ‘This heat’ die Nummer 7 ist oder die 10 oder irgendwas dazwischen.” Genauso ist es auch, deswegen: Sinn so was von Fehlanzeige.

Aber naja, lassen wir uns davon nicht unterkriegen, denn die Musik rettet einiges. Und dabei heißt es doch immer, viele Köche verderben den Brei. Von wegen. Ein Kollektiv von acht Musikern aus Bands wie RX Bandits, Circa Survive, Chiodos oder auch The Autumns klappern zwischen Prog, Rock, Noise, Elektro und Klassik so ziemlich alle Genres und deren Unterkategorien ab. Und das Witzigste dabei ist: Sie geben sich untereinander Tiernamen. Nach dem kurzen noisigen Intro macht dann Craig Owens von Chiodos in “Un’aria” einen auf weiblichen Schafbock in A Capella. Und das sogar erstaunlich gut. Überhaupt zahlt es sich auf der gesamten Länge des Albums aus, daß von den acht Musikern fünf den Songs ihre Stimme verleihen. Abwechslung ist somit garantiert, egal ob nun bei orientalischen Rhythmen vom Stinktier Anthony Green in “Skullflower”, Drumbeats vom Chiodos-Schaaf in “My horse must lose” oder in “The heretic”, einer experimentelleren Variante einer Coldplay-Ballade mit der Stimme von Matthew Kelly von The Autumns. Trotz herzlicher Pianomusik ist letzterer übrigens der böse Wolf.

Doch auch wenn sich The Sound Of Animals Fighting untereinander mit “Lustmolch” oder “Hengst” rufen würden, wäre das allemal egal. Denn gerade bei dem komplexen und irgendwie mit komischen Hintergrundgeräuschen unterlegtem “Stockhausen, es ist ihr Gehirn, das ich suche” zeigt sich, daß das alles kein Schabernack ist. Krumme elektronische Töne, schräge Stimmen und überall offensichtliche Verweise auf eben jenes umstrittene Komponisten-Genie Karlheinz Stockhausen. Aber den Zusammenhang muß man auf den ersten Blick noch nicht verstehen. Sinn ist jedenfalls irgendwo vorhanden. Vielleicht müssen wir uns auch nur noch ein zweites und drittes Mal kräftig durchschütteln und noch einmal von vorn beginnen. Wenn uns bis dahin nicht der plötzliche Wahnsinn heimsuc

Tracklist:
01) intro
02) un’aria
03) skullflower
04) my horse must lose
05) chiriacho summit
06) horses in the sky
07) stockhausen, es ist ihr gehirn, das ich suche
08) prayers on fire
09) the golden boy that was swallowed by the sea
10) this heat
11) un’aria ancora
12) st. broadrick is in antarctica
13) the heretic
14) there can be no dispute that monsters live among us

© written for plattentests

Posted in Platten
by admin

Charmeoffensive

Saturday, July 22nd, 2006 at 20:06

| aktueller song: heaven shall burn – armia |

Trennung mit Hindernissen
Vö: 10. August 2006
Verleih: UIP
Genre: Beziehungskomödie | USA 2006
Länge: 106 min
Regie: Peyton Reed
Drehbuch: Jeremy Garelick, Jay Lavender
Musik: -
Kamera: Eric Alan Edwards
Schnitt: Dan Lebental, David Rosenbloom
Darsteller: u.a. Vince Vaughn, Jennifer Aniston, Joey Lauren Adams, Tiffany L. Addison
Punkte: 5/10

Trennung mit Hindernissen

Handlung:

Gary, der charmante und viel redende Touristenführer und Brooke, die gutaussehende Kunstgaleristin, sind ein Traumpaar. Zumindest waren sie das von der Zeit an, nachdem Gary seine Liebe auf den ersten Blick nach dem Baseballspiel äußerst textsicher um den Finger gewickelt hat. Doch mittlerweile haben die beiden nicht mehr viel gemeinsam. Außer natürlich das gemeinsame Appartement. Beiden gehen die Macken des jeweils anderen auf den Wecker. Er macht also scheinbar gar nichts mehr. Sie reibt sich hingegen an jedem Detail auf. Und Freunde und Verwandte nerven mehr, als dass sie schlichtend zur Seite stehen. Weil keiner ausziehen will, wird die Wohnung kurzer Hand getrennt. Er relaxt in seinem Reich ausgiebig mit Bier und Playstation, hingegen Brooke jeden Abend ein anderes Date hat. Doch die Erfüllung ist weder das eine noch das andere, denn eigentlich wollen doch beide wieder in ein warmes Bettchen.

Hintergrund:

Was könnte einem Film besseres passieren, wenn sich während der Dreharbeiten die Hauptdarstellerin Jennifer Aniston von ihrem Freund trennt. Und sie war ja immerhin mit Brad Pitt zusammen das angebliche Traumpaar Hollywoods. So traurig das auch sein mag, die Boulevardpresse hatte ihren Skandal. So stand “Trennung mit Hindernissen” automatisch im Rampenlicht. Der Titel war also Programm und die Gerüchteküche brodelte froh und munter. Die naheliegenste These war natürlich eine Affäre mit Filmehemann Gary alias Vince Vaughn. Ob da was dran war, konnte leider nicht zweifelsfrei geklärt werden. Was allerdings klar ist, ist die Tatsache, dass sich die Aufmerksamkeit ausgezahlt hat. Allein in den USA wurden weit über 110 Million Dollar eingespielt.

Sinn:

Eigentlich ist es ja ganz lustig mit Frau-Mann-Klischees rumzuschmeißen, denn ist Grunde ist das Thema nie abgedroschen. Und so ist es auch keine schlechte Idee das getrennte Pärchen in der gemeinsamen Wohnung weiterleben zu lassen. Denn genau die Szenen, in denen sich Gary und Brooke das Leben gegenseitig erschweren, gehören eindeutig zu den witzigeren. Doch irgendwie scheint den Filmmachern bis jetzt nicht klar zu sein, was sie wollen. Eine witzige, leicht überspitzte Komödie oder doch lieber ein Beziehungsdrama? Und weil man sich nicht so recht entscheiden wollte, wurden weder allerhand Witze, noch besonders dramatische Aspekte eingebunden. Abgesehen einiger cooler Sprüche und kleinerer Missverständnisse, mangelt es eindeutig an Identifikationspunkten für den Zuschauer. So wird der Zuschauer durchweg von halben Witzen, einem Ansatz von Romantik und wenig Dramatik verfolgt, so dass schlussendlich der Film nur von dem Charme seiner Hauptdarsteller getragen wird. Trotzdem gibt es aber für die freizügige Rückansicht von Jenniger Aniston keinen Pluspunkt.

© written for triggerfish

Posted in Filme
by admin

Stickeraward 2006

Thursday, July 20th, 2006 at 13:32

Stickeraward 2006

Stickeraward 2006

hello friends, artists and everyone,

you are invited to take part in our 2nd sticker awards on * stickeraward.net!

it is starting june 15 and lasts til august 30, 2006.

you can win:
1st prize: 5000 stickers of your design
2st prize: 2000 stickers of your design
3st prize: 1000 stickers of your design

all the winners are part of the sticker awards exhibition in autum 2006 and will be featured in the publication about the contest.

please send the data of your artwork (photo or graphic) in the same way as last year: have a look at * stickeraward.net for the upload of your sample.

the publication of all participants works from the 2005 contest is still available at publishing house “die gestalten verlag” – take a look:
* die-gestalten

here some details on this production:
title: stickers. from the first international stickeraward.
design & layout: wildsmile studios; dresden, germany
publisher: der gestalten verlag; berlin, germany
size: 14 x 21 cm
number of pages: 320
extras: stickersheet with about 35 designs on weatherproof vinyl

the jury this year will consist of:
dom murphy, birmingham
chris sauve, vancouver
ed marzewski, chicago
oliver vodeb, ljubljana
alain bieber, hamburg
andreas ullrich, dresden

please spread the news about the sticker awards 2006 and i hope to see your artwork online …

keep up the good work

by admin